NEWS - Die 5 größten Mythen von Infrarotheiztechnik

27.03.2017

Die 5 größten Mythen von Infrarotheiztechnik

Mit Strom heizen ist teuer

Verbrauchskostenvergleiche zeigen, dass Heizen mit elektrischem Strom bedingt durch den höheren Preis für die kWh im Vergleich zu Öl oder Gas teurer erscheint. Aber unter Berücksichtigung der kapital- und der betriebsgebundenen Kosten, bietet eine Infrarotheizung gerade in Gebäuden, die wenig Wärme benötigen, erhebliche wirtschaftliche Vorteile.

Im Altbau beispielsweise, beim Ersatz der alten Nachtspeicherheizungen, führt der Einsatz einer Infrarotheizung bereits durch die bessere Regelbarkeit zu geringerem Verbrauch. Ob jedoch ein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist, hängt im Wesentlichen von den ortsüblichen Tarifen für Nachtspeicheröfen und elektrischen Direktheizungen ab.

In jedem Fall empfehlen wir, vor jeder Maßnahme die Gesamtheizkosten bestehend aus kapital-, verbrauchs- und betriebsgebundenen Kosten der jeweiligen Heizsysteme miteinander zu vergleichen.

Infrarotstrahlung ist gefährlich!

Nein, der Mensch ist der Infrarotstrahlung – auch thermische Strahlung genannt – ständig ausgesetzt. Jeder Körper, der wärmer ist als 1 Kelvin, sendet in Abhängigkeit von seiner Temperatur elektromagnetische Strahlung aus. Mit zunehmender Temperatur an der Oberfläche, steigt die Intensität der Strahlung und die Wellenlänge wird kürzer. Bis ca. 600 °C liegt der größte Teil der Strahlung noch im Infrarotbereich und ist für den Menschen unsichtbar. Steigt die Temperatur weiter, wird die Strahlung sichtbar und die Glühfarbe verschiebt sich von glutrot über hellrot (850 °C) nach gelb (1000 °C) und schließlich nach weiß (1300 °C).

Erst bei noch heißeren Oberflächen nimmt der Anteil schädlicher Strahlung, beispielsweise das ultraviolette Licht, immer mehr zu, sodass eine Gefahr für den Menschen davon ausgehen kann. Von Infrarotheizgeräten, die im nicht sichtbaren Spektralbereich jenseits dem roten Licht arbeiten, geht hingegen keinerlei gefährliche Strahlung aus.

Verbrennungsgefahr für Kinder und Tiere

Qualitativ hochwertige Infrarotgeräte zeichnen sich auch durch eine Oberflächentemperatur wie die eines Kachelofens aus. In der Regel werden die Oberflächen der Infrarotheizungen daher nicht wärmer als 85-90°C. Kurzzeitiges Berühren der warmen Oberfläche verursacht  daher keinerlei Verbrennungen.

In der DIN EN 60335-2-30 ist geregelt, dass die Temperaturerhöhung – ausgehend von der Umgebungstemperatur – von Heizgeräten mit metallischen Oberflächen 85 Kelvin und von Heizgeräten mit Oberflächen aus Glas oder Keramik 105 Kelvin nicht überschreiten darf. Bei einer Raumtemperatur von 20°C dürfen die Oberflächen also nicht wärmer als 105°C bzw. 125°C sein.

Infrarotheizpaneele eignen sich nur als Zusatzheizung

Eine IR-Heizung ist ein vollwertiges Heizsystem, das sich auch bestens zur Beheizung von Gesamtobjekten eignet. Wichtig dafür ist eine korrekte und individuelle Dimensionierung. Qualitativ hochwertige Infrarotheizungen sind als Hauptheizungen für Hauptwohnsitze sogar dringend zu empfehlen, da sie die höchste Behaglichkeit, die geringsten Anschaffungskosten sowie die geringsten Gesamtkosten aufweisen. Der Einbau ist einfach, schnell und sauber.

Echtes Infrarot leuchtet „ROT“

Quarzstrahler erzeugen Kerntemperaturen von 300 – 500°C und beginnen daher rot zu glühen.
Der Nachteil dabei ist, dass die kleine Fläche in Verbindung mit sehr hohen Temperaturen eine gleichmäßige Bestrahlung unmöglich macht. Um die hohen Kerntemperaturen aufrecht zu erhalten sind zudem große Energiemengen erforderlich. i2 Heizpaneele zählen zur Produktgruppe der sparsamen und gesunden Dunkelstrahler und geben daher kein sichtbares Licht ab.

 

Quelle: www.ig-infrarot.at

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